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Montag, 27. Februar 2017

Nungwi einmal links herum in Richtung Westküste ..... und was es sonst noch gibt

Die Küste links herum ist immer mal wieder von Korallenfelsen geprägt.



Schön für einen Strandspaziergang. Geht aber nur bei Ebbe. Bei einsetzender Flut muß man ganz schön aufpassen, um nicht von einer Welle gegen die Korallenfelsen gedrückt zu werden.

Und viele noble Touri- Anlagen, die streng bewacht werden. Sieht schon fast nach Sankt-Peter-Ording aus, ist aber das Nobelrestaurant einer Exklusivanlage.



Immer mal wieder Massai am Strand, die eigentlich mit Zanzibar gar nichts zu tun haben.

Arbeiten wohl gerne als Wachen für die Resorts - nachvollziehbar bei häufig 2 Meter Körpergröße. Ob sie dann auch viel Kraft haben so mager wie sie sind ?
Einer wollte mir mal die Hand geben, hatte anschließend fast ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte ich hätte ihm die Hand übel zusammen gequetscht mit meinem Händedruck.

ARBEITEN übrigens auch als Urlaubsbegleitung, meine natürlich Fremdenführer (!)  für alleinreisende Amerikanerinnen und Europäerinnen.





Was man sonst noch machen kann ist in das sehr einfache Dörfchen gehen.



Natürlich sind die Verkäufer in den kleinen Läden nett, man fühlt sich aber schon als Fremdkörper.







In dem Touribereich gibt es paar recht leckere Restaurants.
Alles schön frisch hier.



Und so läßt man sich dann im Garten bedienen.


Direkt gegenüber unserem Guesthouse ist die Koranschule. Daneben ein kleiner Shop mit jede Menge lecker Bier und Schnaps. Da trafen sich gegen Abend die Moslems, schauten begeistert fern und tranken lecker Bier. Fanden wir ziemlich cool.




Überall werden Touren nach Mnemba Island zum Schnorcheln angeboten.


Mussten wir natürlich auch machen. War ein schönes Holzschiff mit Lateinersegel, ein Dhau.

Kostet 25 Dollar. Als wir am Abend vorher ein bißchen mit der Buchung zögerten, reduzierte sich der Preis sofort auf 20 Dollar. Beim Bezahlen mit Tansania Shilling blieben noch 16 Euro für uns übrig.

Mussten hoch und heilig versprechen niemand von den anderen Gästen unseren Preis zu sagen.



Das eigentliche Schnorcheln war jetzt nicht ideal, da eine sehr starke Strömung im Meer war, gegen die man ständig ankämpfen mußte.

Aber es war eine schöne, empfehlenswerten Bootstour und es gab leckeres Essen am Strand.

Sonntag, 26. Februar 2017

Nungwi - einmal rechts herum in Richtung Ostküste

Hier in Nungwi ist die Möglichkeit an Aktivitäten etwas eingeschränkt. Wer nur hier bleibt kann natürlich einige Touren über die Insel buchen, aber wir machen ja unsere eigene Rundreise.

Man kann im Garten des Gästehauses die Webervögel beim Nestbau beobachten.



Und dann mal als erstes rechts in Richtung Ostküste laufen.



Der Strand gehört natürlich allen, den Kühen, die jeden Tag am Strand sind allerdings nur immer kurzzeitig.




Man kann den Fischern zuschauen.



Und zur Schildkröten Auffangsstation gehen.

Als Eintritt werden 10 Dollar verlangt, oder aber 10.000 Tansania Shilling. 10.000 Tansania Shilling entsprechen 4 Euro !


Dort werden Meeresschildkröten, die sich in Fischernetzen verletzt haben gesund gepflegt und jedes Jahr ein paar Hundert Babyschildkröten zumindest so lange groß gezogen, bis ihr Panzer hart geworden ist und sie nicht mehr so leicht aufgefressen werden können.
Die grüne Meeresschildkröte legt ihre Eier auf Zanzibar ab und ist entsprechend häufig zu finden.



Es gibt eine kleine Führung (die Anlage ist ja auch sehr klein) und das sogar auf Deutsch.




In der Auffangstation arbeiten wohl häufig Volunteers, also junge Mädels aus Deutschland, die offensichtlich vorzugsweise den ganzen Tag das machen, was die Zanzibaris auch am liebsten tun - nämlich gar nichts.

Lecker Kaffee gibt es in jeden Fall. Lecker aber eigentlich nur wenn man es ganz besonders nötig hat.


Und gleich um die Ecke einen Leuchtturm.



Noch ein paar Bilder vom Strand und vom Strandleben











Donnerstag, 23. Februar 2017

Ankunft in Zanzibar - auf dem Weg nach Nungwi



Glaube Flugreisen mit 2 Zwischenlandungen sind nicht so sehr erstrebenswert.

Besonders die letzte in Mombasa war nicht so klasse, weil ja auch die ganze Nacht nicht geschlafen. Völlig unorganisiert. "Bitte verlassen sie das Flugzeug !", sonst keine Info. Wie lange ? Wie geht es weiter ? Fehlanzeige !
Im Flughafen fand man dann immerhin heraus, daß man die kompletten Check-in und Boarding Formalitäten nochmal komplett durchlaufen mußte, obwohl man ja ins selbe Flugzeug wieder einstieg. Also wieder Ausweis, Bordkarte, Handgepäck wurde geröntgt, aufmerksam durchwühlt, ausführliche Leibesvisitation.

Aber gut, dann ging es weiter auf einen 25-minütigen Flug nach Sansibar.

Dort angekommen, waren wir froh uns das Visum schon in Deutschland geholt zu haben. Wir gehörten zu den ganz wenigen.
Zur Belohnung direkt zum Einreise Schalter, Fingerabdrücke abgeben, ein neues Foto wurde gemacht. In der Zwischenzeit war auch schon das Gepäck da. Schnell etwas Geld wechseln.

Genau 8 Minuten nach dem Verlassen des Flugzeugs saßen wir bereits in dem Taxi, das uns das Gästehaus organisiert hatte.

Bis Nungwi sind es ab Zanzibar Airport 1 Stunde und 15 Minuten. Kurz vor Nungwi hört die Straße auf und es gibt nur noch eine sandige buckelige Piste.

Alles sehr, sehr einfach hier.

Unser Gästehaus ist sehr klein mit 4 Zimmern, einem schönen Garten und sehr netten Angestellten.




Temperaturen deutlich über 30 Grad (Mitte Februar) und strahlender Sonnenschein.
Das ist schon mal was für den Anfang.


Samstag, 18. Februar 2017

Sansibar - auch Zanzibar genannt, die "Küste der Schwarzen"

Eigentlich wollte ich nicht nach Sansibar. Auch wenn ich schon öfter mal was interessantes gelesen habe.

Wir wollten aber nicht immer nur nach Südostasien und im Spätherbst geht es da ja sowieso wieder hin. Warm ist es in Sansibar im Februar auch und die Regenzeit hat noch nicht eingesetzt. Also gut.

Dann gab es noch ein günstiges Flugangebot.

Selbstverständlich hat der günstige Preis einen Haken. Wir fliegen zunächst von Frankfurt nach München, dort 3 Stunden Aufenthalt. Dann geht es weiter nach Mombasa. Die letzte Flugetappe geht dann nach Sansibar.



Sansibar liegt ziemlich weit unten in Afrika.



Eine Insel ein kleines Stück vor der Küste von Tansania und Kenia. Sansibar gehört zu Tansania und hat halbautonomen Status. Sansibar ist eigentlich der Name eines Archipels, nicht der Name einer Insel.

Die größte Insel ist Unguja und eigentlich jeder der von Sansibar redet und dorthin reist, meint eigentlich Unguja.

Und genau da gehen wir auch hin.





Zuerst ein Visum bei der Botschaft Tansanias in Berlin beantragen.

Ein etwas nerviges pdf-Formular ausfüllen (da verändert sich urplötzlich immer alles), 50 € in bar (pro Person natürlich) und 2 Passbilder beilegen.

Ich mag das überhaupt nicht den Reisepass unmittelbar vor dem Urlaub aus der Hand zu geben.

Nach knapp 2 Wochen sind die Reisepässe mit eingeklebtem Visum wieder da.
Für das viele Geld gibt es immerhin ein paar schöne Hologramme.