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Sonntag, 11. März 2018

Mombasa Town

Selbstverständlich hatten wir von an Anfang an vor Mombasa Stadt zu besuchen.

Wurden aber je länger wir in Kenia waren unsicherer. Hatten Bedenken wegen Sicherheit und wollten auch nicht permanent von Verkäufern genervt werden.

Die deutsche Managerin von unserem Hotel am Nyali Beach hatte keine Bedenken, riet aber unbedingt zu einem Fahrer mit Guide (der sogar ein bißchen Deutsch sprach).


Es gab für uns erstaunlicherweise ein Hindutempel.
Die Inder waren von Briten ins Land geholt worden, um die Eisenbahn zu bauen.





Das sind doch mal schöne Regeln


Offenbar wichtige Grundregel !

Trinkwasser nie am Straßenrand kaufen, immer im Laden !
Häufig werden Trinkwasserflaschen nur ausgespült, neu gefüllt und an Touristen verkauft, die den Inhalt dann nicht vertragen.



Es gibt die Uhuru Gardens - einen netten kleinen Park.


Dort verbringen Palmen-Flughunde den Tag.


Die Elefantenstoßzähne. Das Wahrzeichen von Mombasa Stadt.



Die Fähre darf von Fußgängern kostenlos benutzt werden.


Direkt daneben ein von den Portugiesen gepflanzter 500 Jahre alter Baobab Wald.


Fort Jesus

Von den Portugiesen erbaute Festung. Hat ihnen aber nicht viel gebracht. Sie wurden von den Arabern darin einfach ausgehungert.



Dann ab in die Altstadt.







Man kann beim schlitzohrigen Gewürzhändler einkaufen.
Schaut irgendwie wie Yazid bei Hubert und Staller.



Der Gemüsemarkt - unser Highlight






Sonntag, 4. März 2018

Diani Beach " Eat, Sleep, Beach, Repeat "



Was kann man alles am Strand machen ?

Zur Massage gehen ?


Oder doch lieber nicht ?!


Glaube ich warte doch bis zum nächsten Asienurlaub.


Sexurlaub machen

Kann man offensichtlich hervorragend. Und zwar Männer, wie Frauen.
Sehr viele schwarz/weiße Paare.


Einkaufen am Strand

Kann man !

Man sollte den Einkauf aber von vorneherein als Sozialprojekt beziehungsweise als Spende sehen, sonst ärgert man sich irgendwann schwarz.

Aufgerufen wird durchaus der 20-fache reelle Preis. Spätestens beim 4-fachen Preis wird der " ArmeHundeBlick " aufgesetzt. Motto "Oh wir sind doch so arm und du bist reich"  -- wird reichlich ausgeschmückt, bis du weich bist.




Tücher kann man (Frau) aber zu günstigen Preisen einkaufen





Ein kleines bißchen was zu schauen gibt es in jedem Fall


Shimba Hills

Als Nahausflugsziel vom Diani Beach wird eine Safari zu den Shimba Hills angeboten. Etwas mehr als eine Stunde Fahrzeit. Hatten wir direkt im Hotel gebucht.





Ist aber sicher keine Safari, eher so ein kleiner Abenteuerausflug.




zur Verfügung gestellt von Gabriele Kampenhuber

Man sieht ein paar Tiere, auch wenn die versprochenen Elefanten nicht dabei sind. Da wurden wohl die meisten von Wilderern wegen dem Elfenbein getötet, die restlichen verstecken sich klugerweise im dichten Wald.

Trotzdem ein netter Ausflug mit freundlichen Rangern.





Man kommt zu einem schönen Wasserfall, dem Sheldrick Falls, in dem man baden kann.

Baden ? Im Süßwasser in Afrika ? Wir denken sofort an Bilharziose und schauen lieber den anderen zu.





Gegen Mittag waren wir in der Shimba Hills Lodge. Ein sehr schöner Ort zum Essen und Übernachten direkt am großen Wasserloch mit Weißkopfseeadlern.

(Bei den Fotos habe ich mich von Gabriele Kampenhuber von der Shimba Hill Lodge unterstützen lassen)





..... zur Webseite Shimba Hill Lodge

..... zur Shimba Hill Lodge Teil 2

Samstag, 3. März 2018

nette und nicht so nette Affen

Bush Babies

Super niedliche Halbaffen


Sie werden jeden Abend mit Bananen gefüttert. Deshalb sind sie auch recht zutraulich.

Allerdings erst wenn es dunkel ist. In der Nähe sind ein paar Kerzen.
ISO 25600 - sehr schwierige Fotosituation.






Colobus Affen

Unheimliche drollige Tiere.

Das obere Bild stammt von Wikipedia.
Meines ist dann das nächste darunter. Digital nachbearbeitet bis zum geht nicht mehr. Da ist ein 12-60 mm Reisezoom doch über die Grenze hinaus.
Intensiv über den Kauf eines lichtstarken 50-200 mm nachdenken.

Von Yoky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4366303


Jetzt zu den Affen, die zwar irgendwo witzig sind, aber ansonsten die Pest.

Klauen alles und versuchen sich auch noch agressiv durchzusetzen. Meerkatzen und Steppenpaviane wechseln sich hier tageweise mit ihren Überfällen ab.

Grüne Meerkatzen





Baboon -- Steppenpaviane

Sehr große Tiere. Die Männchen wiegen 25 - 30 Kilogramm.

Das größte öffnete den Riegel unseres Bungalows, während wir in einem Meter Entfernung daneben saßen. Als ich davon abhalten wollte wurde er aggressiv  - kann ich aber auch werden !

Er haute ab und mein Messer liegt jetzt auf der Terrasse immer griffbereit neben mir.




Mombasa -- Diani Beach

Man kann am Diani Beach einen wunderschönen Badeurlaub verbringen.

Der erste Blick aus dem Zimmer



Und der erste Blick auf den Strand


Am frühen Morgen ist es erstaunlicherweise am heißesten, obwohl es gerade mal 29 - 30 Grad heiß ist.
Da steht die Morgensonne auf dem Strand und es fehlt jeglicher Wind.

Je heißer es wird, umso mehr frischt der Wind auf und man empfindet es als viel angenehmer.

Ein paar Kamele kommen fast jeden Tag vorbei. Natürlich zum Reiten für die Touris.






Alles schön langsam hier. Pole, Pole wie es auf Suaheli heißt.
Und das am besten mit Hakuna Matata -- alles egal !

Alles wie bei Timon und Pumbaa hier


Interessantes Prinzip im Restaurant. Und wo sie recht haben, ........



Und dann noch abends der letzte Blick auf den Strand.


Mittwoch, 28. Februar 2018

Kenia -- jetzt geht's los Visum und Einreise

Als eingefleischter Asienurlauber ist man verwöhnt.

Von den Menschen, vom Essen, von den Landschaften, der Kultur und vom Sicherheitsgefühl her.

Aber der Urlaub in Sansibar letztes Jahr hat uns gesundheitlich und von der Absenkung des Stressniveaus her einfach unheimlich gut getan.



Und vom Zeitunterschied her (gerade mal 2 Stunden) spricht nichts gegen einen kleinen Badeurlaub am Indischen Ozean. In unserem Fall werden es gerade mal 12 Tage werden.

Condor fliegt auch nonstop nach Mombasa. Von daher angenehme Rahmenbedingungen, wobei ich überhaupt kein Fan von Condor bin, seit die nicht mehr zu Lufthansa, sondern zu Thomas Cook gehören.
Wobei die Business Class recht gut sein soll, habe ich gehört.

Also dann mal auf nach Frankfurt, die Autobahnvollsperrung von glücklicherweise nur 75 Minuten gut überstanden.

Ein großer Vorteil ! 
Zukünftig wird es keine Diskussionen mehr darüber geben, warum wir schon wieder so zeitig am Flughafen sind und entsprechend lange auf den Abflug warten müssen.





Wir haben einen sehr angenehmen Flug. Liegt vielleicht auch daran, daß wir den ganzen Tag normal gearbeitet haben und dann direkt von der Arbeit zum Flughafen gefahren sind.

Um 22 Uhr eingeschlafen und dann mit dem Sonnenaufgang aufgewacht. Noch nie vorher passiert.



Mit dem Gepäck haben wir auch Glück. Kriegen die Koffer als erstes und stehen ohne Wartezeit vor der Immigration.

Visa on Arrival oder eVisa, Visum vorab über die Botschaft ??

Im Internet wird eigentlich immer empfohlen, das Visum vorab entweder als eVisa oder vorab bei der Botschaft in Berlin zu besorgen.

Auch auf der Webseite des Airports in Mombasa.
....... zur Visa Seite des Airports
Aber versteckt steht dann doch irgendwo, daß es Visa on Arrival auch gibt.

Visum vorab kostet aber rund 60 €, plus auch noch Passbilder, Pass nach Berlin schicken und so weiter.  und in die Schlange an der Immigration muss man so oder so.

In Mombasa am Flughafen kostet das Visum nur 40 € und man bekommt völlig unkompliziert seinen Stempel in den Pass. Barbara sieht gefährlich aus, sie muss Fingerabdrücke abliefern. Ich nicht.

Schnell noch ein paar Euros in Kenianische Schilling tauschen.

Der Fahrer unseres Hotel wartet schon mit einem Schild des Hotels. Dachten wir zumindest, daß es unser Fahrer ist. Wunderte mich schon, daß die so einen komischen Typ schicken.

Also nimmt er selbstverständlich einen Koffer, sein Freund den anderen.
Die Erklärung war natürlich die, daß unser Fahrer das Hotelschild abgegeben hat.

Die zwei brachten uns dann zu unserem Fahrer, mit der Aufforderung sie zu bezahlen.

Keine Lust auf Stress und vor allem keine Lust mich zu ärgern. Die beiden bekommen zusammen den kleinsten Schein in Schilling, den ich habe - 500 Schilling, rund 4 € (in Kenia für beide mehr als ein Tagesverdienst).

Sie verlangen das Doppelte. Ignorieren und einsteigen.

Sonntag, 13. August 2017

Zanzibar - unsere Reisetipps



"Barbara, Barbara,
komm mit mir nach Afrika,
wo die kleinen Negerlein,
noch tanzen Ringelreihn."

(Songtext aus den Fünfzigern)

Also Barbara und ich sind nach Zanzibar geflogen, um im Februar mal ein bißchen Sonne zu tanken und um ein paar interessante Eindrücke zu bekommen.

Beides hat sich erfüllt. Sonne jede Menge, also gut gegen den Winterblues. Interessante Eindrücke auch ein paar, zu viel sollte man aber nicht erwarten.

Empfehlenswert finde ich Zanzibar für bis zu 14 Tage. 
Vielleicht in ein luxuriöses Resort, die es dort wie Sand am Meer gibt und von dort aus, die drei oder vier Touren machen, die es eben gibt.

Oder wie wir eine kleine Rundreise machen.



Angefangen haben wir in Nungwi.

Nungwi hat uns am besten gefallen. Es ist ein kleines bißchen was los und es gibt ein paar schöne Lokale auch am Strand in denen man lecker essen kann. Irgendwie waren hier auch die Moslems am lockersten drauf. Der einzige Ort, in dem wir auch außerhalb vom Hotel unkompliziert lecker Bierchen kaufen konnten.

UND !! Man kann bei Ebbe und Flut im Meer baden. Entlang der Ostküste nämlich definitiv nur bei Flut.

Wir waren im Atii Garden Bungalow. Ein kleines Guesthouse mit gerade mal 4 Zimmern, mit Alex (ein Franzose) ein netter Gastgeber, der uns mit vielen Tipps versorgt hat. Das insgesamt freundlichste Personal unserer kleinen Rundreise. Alles in einem schönen Garten, in dem es auch das Frühstück und wenn man wollte auch Abendessen gab. Frühstück schon steigerbar, aber als Ausgleich eben in einem tollen Garten.
...... zum Atii Garden Bungalow


Matemwe war unsere nächste Station.

Das Seles Garden Bungalow war hier unser Rückzugsort. In Matemwe selbst haben wir uns doch als Fremdkorper gefühlt.

Seles Garden ist einfach sehr schön. Einfache Zimmer, das tolle ist der Garten mit dem überdachten Restaurant. Sehr chillig alles. Auch tagsüber einfach urgemütlich zum sitzen. Daneben ein kleiner Swimming Pool, weil das Meer ja den halben Tag weg ist.
Leckeres Essen - auch wenn da wohl unsere Verdauungsprobleme angefangen haben. Besser den Salat weglassen !?
...... zum Seles Garden Bungalows


Dann Paje

Ganz anderes Publikum. Viele Kitesurfer. Hurra ! Es gibt wieder ein paar Restaurants und Geschäfte.

Das Hakuna Shida ist ein nettes kleines Guesthouse. Kleiner Pool, wegen der langen Ebbe prima. Die Zimmer bißchen dunkel, aber alles okay. Putzfrau ein fauler Obermuffel, der Rest vom Personal supernett.
...... zum Hakuna Shida


Stone Town

Wir hatten uns für 2 Nächte Stone Town entschieden. Ideal finde ich, nicht länger hingehen !

Die Attraktionen sind begrenzt, es sei denn man mach von dort aus Ausflüge.




Wir waren im Mizingani Seafront Hotel. Ein ganz besonderes Hotel, etwas verschachtelt und verwinkelt gebaut (" Wo ist noch Mal unser Zimmer ? "), irgendwie schon fast ein arabischer Palast. Ein schöner großer Innenhof mit beschattetem Swimmingpool. Eigentlich hatten wir auch ein Zimmer mit Blick auf diesem gebucht. Bekamen aber ein kostenfreies Upgrade auf Executive Suite mit Seaview. Ein riesiges, super gemütliches Zimmer. Sehr schön auch das Frühstück mit Blick auf das Meer, zum Abendessen aber das Restaurant besser meiden, das war gar nicht lecker.
...... zum Mizingani Seafront Hotel